Berset will die vielen Tabak-Werbungen verbieten Politik

Berset will die vielen Tabak-Werbungen verbieten


„Zigaretten müssen erst ab dem 18. Lebensjahr verkauft werden…“
Der Gesundheitsminister Alain Berset (SP) möchte den Tabak-Multis den Kampf ansagen. Aber E-Zigaretten mit Nikotingehalt will er erlauben. Viele fragen sich sicherlich, was das soll. Was möchte er wirklich? Kann er sich mal entscheiden?
Jeder unter 18-jährige soll nicht mehr an Zigaretten kommen und erwerben dürfen. Auch der bekannte Marlboro-Werbung-Mann wird zukünftig von den Plakatwänden verschwinden, um keine weiteren Aufregungen zu schaffen. „Ein neues Gesetz muss her, um Werbung für Zigaretten und andere Tabakprodukte weitgehend zu verbieten.“, so der Bundesrat.

Laut dem Gesetzesentwurf für die Tabakprodukte soll nur noch Werbung am Kiosk, an Automaten und in fachmännischen Publikationen erlaubt werden. Werbungen auf Plakaten, in Kino-Vorwerbungen, in elektronischen Medien sowie in Print-Medien möchte der Bundesrat gern ab sofort verbieten. Auch Werbeaktionen, bei denen die Zigaretten noch mehr als günstig angeboten werden, wären nicht mehr erlaubt und deshalb gesetzeswidrig.

In erster Linie setzt der Bundesrat nur den Jugendschutz auf die höchste Prioritätenliste, ist aber unter bestimmten Bedingungen der Sponsoring-Vorschlägen weiterhin erlaubt. In diesem Fall werden Openair-Konzerten, die in der Regel von vielen jungen Leuten besucht werden, vom Tabak-Verbot unter 18-jährige ausgenommen.

Darüber hinaus sind Zigarettenwerbungen im Fernsehen und im Radio bereits schon heute verboten. Viele Kantone haben aktuell ein Werbeverbot auf Plakaten drucken lassen und in mehreren Kinos sind schon Tabakverkauf-Verbote angenommen worden. In anderen Kantonen ist der Zigarettenverkauf an unter 18-jährige bereits verboten.

<<denkgerechte und logische Alterskontrollen stehen bevor>>
Präzise Alterskontrollen werden bevorstehend in der ganzen Schweiz gelten. Aktuelle Studien haben bewiesen, dass, wer bis zu seinem 18. Lebensjahr noch nicht mit dem Rauchen angefangen hat, wird auch später nicht damit anfangen.

Berset möchte das Verbot mit konsequenten Alterskontrollen an Automaten, an Verkaufsstellen und mit Testkäufen umsetzen.

Für die umstrittenen E-Zigaretten hat der Bundesrat eine geeignete Lösung vor: Diese werden wie Zigaretten gleichgestellt. Derzeit gelten sie als „Gebrauchsgegenstand für den oralen Gebrauch“, was sofort als Verwirrung über den Konsum in Eisenbahnen und in öffentlichen Räumen geführt hatte. Mit dem neuen Bundesgesetz wäre zum Schutz vor Passivrauchen die Unsicherheit vom Tisch.

Für die Emanzipation mit herkömmlichen Zigaretten spricht der Bundesrat unter anderem auch medizinische Gründe aus, da die Auswirkungen bei einem langwierigen Gebrauchs weitgehend noch unbekannt sind. Im Vergleich zu den Zigaretten werden die heute noch verbotenen nikotinhaltigen E-Zigaretten erlaubt sein.

 


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